Wissenswertes

                                                                                                        

Kryptopyrrolurie- eine wichtige Stress-Körper- Verbindung

Die Kryptopyrrolurie – häufig auch als KPU abgekürzt – ist eine sehr verbreitete, aber fast immer unerkannte Stoffwechselstörung. Dabei ist der Test sehr einfach und kostengünstig.

Was hat es jetzt mit dieser Störung auf sich? Lassen Sie uns das Wort in seine Bestandteile zerlegen: „ Krypto“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „verborgen“. „Pyrrole sind Stoffwechselprodukte, die im Zuge einer gestörten Synthese des roten Blutfarbstoffes Häm entstehen, und „Urie“ bedeutet ganz einfach“ über den Urin ausgeschieden“. Es ist also eine Stoffwechselstörung, , bei der bestimmte Stoffwechselprodukte – die Pyrrole – im Urin ausgeschieden werden. Fatalerweise werden dabei überproportional essentielle Mikronähstoffe (besonders Vitamin B6, Mangan und Zink) mit ausgeschieden, da sie in diesen Pyrrolen gebunden sind.

Starke Müdigkeit und Erschöpfung sind die Leitsymptome der KPU, aber auch folgende Symptome kommen vor (nicht alle Symptome müssen zutreffen);

 - Schlafstörungen
 - schlechtes Kurzzeitgedächtnis
 - Konzentrationsschwäche
 - Doppeltsehen
 - Eiweißunverträglichkeit
 - starke emotionale Schwankungen
 - Allergien
 - Menstruationsbeschwerden, Myome
 - Diabetes Typ II („Altersdiabetes“)
 - Histaminunverträglichkeit
 - Fruktoseintoleranz
 - Glutenunverträglichkeit
 - Medikamentenunverträglichkeit
 - Angststörungen
 - Depressionen bis hin zu Psychosen
 - Arthrose und Osteoporose oft schon in jungen Jahren
 - Schilddrüsenerkrankungen
 - Nebennierendysfunktion

Schulmedizinisch wird man durch das Routinelabor bei diesen Patienten nicht fündig. Klarheit bringt hier nur ein spezieller Urintest, der in Deutschland nur von wenigen Laboren angeboten wird.

Ein positives Testergebnis, d.h. der Nachweis der KPU, bedeutet für viele Menschen eine Erklärung für eine bislang nicht erklärbare Symptomenvielfalt, die häufig jahre- bis jahrzehntelanges Leid und auch Fehldiagnosen verursacht hat. Die Gute Nachricht ist: Einmal diagnostiziert, ist die KPU gut behandelbar.

Der Schwerpunkt der Behandlung dieser Stoffwechselstörung ist jetzt zunächst der Ausgleich der Mikronähstoffe, die über den Urin verloren werden. Darüber hinaus ist es sinnvoll, möglichst alle zusätzlich vorhandenen Störfaktoren zu analysieren.

Die häufigsten sind Umweltgifte inkl. Schwermetallbelastungen, Darmstörungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, chronische Entzündungsherde und sehr häufig eine instabile Halswirbelsäule. Eine chronisch entzündete Schilddrüse ( Hashimoto- Thyreoditis) liegt ebenfals häufig vor.

Eine komplexe Vorgehensweise unter Berücksichtigung möglichst vieler beteiligter Faktoren ist dabei die Voraussetzung für einen guten Behandlungserfolg. Werden die fehlenden Mikronähstoffe dann dem Organismus individuell laborkontrolliert wieder zugefügt und werden gleichzeitig noch möglichst viele weitere Störfaktoren ausgeräumt, verschwinden mit der Zeit die vielfältigen Symptome deutlich oder komplett, da die Energiegewinnung des Körpers wieder von „Notstrom“ auf „ Hochleistung“ umschalten kann.